„Giselle“ ist der Inbegriff des klassisch-romantischen Balletts, fehlt in keiner großen Compagnie und ist natürlich auch im Repertoire des Bayerischen Staatsballetts vertreten. Seit 1974 ist die Fassung von Peter Wright im Münchner Nationaltheater zu sehen, die sich eng an der Choreographie von Marius Petipa orientiert. Zur Wiederaufnahme der Produktion im Herbst 2016 unter der Leitung von Igor Zelensky wurden die beiden Hauptrollen mit international renommierten Stars besetzt: Sergei Polunin tanzte den Albrecht und Natalia Osipova die Titelpartie Giselle. Jetzt, da nach längerer Pause „Giselle“ auf den Spielplan des Staatsballetts zurückgekehrt ist, sind alle Partien mit Tänzern des Staatsballetts besetzt, das sich ganz offenbar in sehr guter Form befindet.