Das Forum zum „Datenraum Kultur – Chancen für Kultur, Medien und Kreativwirtschaft“ in München, das am 25. April stattfand, brachte Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Medien zusammen, um den Status Quo des neuen Projektes festzuhalten und gleichzeitig dessen Potenzial auszuloten. „Datenraum Kultur“ ist eines von insgesamt 18 Leuchtturmprojekten der Digitalstrategie der Bundesregierung. Es soll ab 2025 die digitale Vernetzung von Kultureinrichtungen und den souveränen Austausch kulturbezogener Daten ermöglichen.
Dieter Spath, der Steuerkreisvorsitzende des Projekts, sieht unter anderem bei den Fragen der Rechtsgrundlage große Fortschritte. Doch Lücken in den Gesetzesgrundlagen und bei der Datensicherheit gilt es nach wie vor zu schließen. Auch in Bezug auf die Datenhoheit bedarf es weiterer Diskussionen.