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Theater · Literatur

Von Schotten und Sylphiden

„La Sylphide“ feiert Premiere beim Bayerischen Staatsballett

22. November 2024  ·  Christian Gohlke

Das Werk gilt als eines der ersten großen romantischen Handlungsballette: Ohne „La Sylphide“ von Filippo Taglioni, uraufgeführt 1832 in Paris, wären weder „Giselle“ noch „Schwanensee“, weder „Bayadère“ noch „Dornröschen“ vorstellbar. Es ist schön und verdienstvoll, dass Laurent Hilaire, Direktor des Bayerischen Staatsballetts, sich dazu entschlossen hat, die Rekonstruktion der Originalfassung, die Pierre Lacotte 1972 für die Pariser Oper schuf, jetzt nach München zu übernehmen. Schließlich haben die wenigen klassischen Kompanien auch die Verpflichtung, die reiche Tradition der Ballett-Geschichte lebendig zu erhalten.

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