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Das Bayerische Staatsballett eröffnet seine Festwoche mit einer abwechslungsreichen, witzigen und anrührenden Premiere

28. März 2026  ·  Christian Gohlke

Mit allzu hohen Erwartungen sah man diesem Abend nicht einmal entgegen: Wie im letzten Jahr wurde auch diese Festwoche des Bayerischen Staatsballetts mit einem sogenannten „Triple Bill“ eröffnet. Drei je etwa halbstündige Choreographien wurden wieder einmal zusammengestellt und so als große Premiere verkauft. Sollte ein Haus von der Bedeutung des Bayerischen Staatsballetts nicht in der Lage sein, bei einem solchen Anlass mit wenigstens einem neu choreographierten Werk aufzuwarten? Ist es nicht eine allzu sichere Bank, stattdessen Choreographien einzukaufen, die sich andernorts bestens bewährt haben? Und sollten, wenn schon ein neues „Triple Bill“ als Premiere angesetzt wird, nicht wenigstens drei für München neue Werke gezeigt werden?

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